Das Mörderkind

Es gab Zeiten, da hatte ich ein sehr schwieriges Verhältnis zu meiner Mutter und in meiner Kindheit war nicht immer alles leicht mit ihr. Zuweilen sogar verdammt schwer. Ohne meine Großmutter wäre ich da nicht so heile rausgekommen, bin ich aber und das hat auch damit zu tun, dass ich meine Gefühle rauslassen durfte, meine Wut, meine Trauer.

Jahre später führte das zu dieser Geschichte: Das Mörderkind. Ich liebe sie, sie ist so krass, so unverfroren und so respektlos. Und sie erleichtert. Einfach mal böse denken dürfen. Einfach mal alles rauslassen. Ich war noch nicht in der Schule, da sagte meine Oma zu mir, denken darfst du alles, nur tun darfst du es nicht.

Mich hat diese Geschichte befreit. Sie hat kein Ende, sie braucht kein Ende. Oder besser: sie braucht kein Ende mehr, denn ich durfte es denken. Das reicht 😉

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