genießen

Ich koche für mein Leben gern, es ist mein Hobby. Ich überlege, wie lange das schon so ist, eigentlich immer 😜 also seit ich einen Herd bedienen kann. Meinen ersten Kochversuch, an den erinnere ich mich noch genau, ich war noch nicht in der Schule, Oma war im Garten und ich dachte, ich probiere es jetzt auch mal. Ich nahm ihren kleinen Emaille-Topf, mit dem sie ihren Kaffe heiß machte, stellte ihn auf den kleinen Maybach-Herd, drehte die Platte hoch und füllte alles in den kleinen Topf, an das ich herankam. Mehl, Semmelbrösel, Zucker, Salz… und dann wartete ich. Irgendwann fing es an zu qualmen, ich war überzeugt, jetzt kocht es… meine Oma versuchte später, ihren kleinen Topf zu retten und von den angebackenen Mehl- und Sonstwie-Resten zu befreien, es ist ihr leider nicht gelungen. Sie schimpfte mich nicht, sie meinte nur, Wasser hätte gefehlt.

Meine erste Kochlektion: ohne Wasser ist übel 😉

Und dann ging es stetig weiter, mit ausreichend Wasser, versteht sich 😜 gelernt ist schließlich gelernt. Aber das Kochfieber hat mich nie mehr losgelassen, heute ist es so, dass es mich entspannt, wenn ich kochen kann. Es ist wie meditieren. Wenn es mir mal nicht gut geht, dann kaufe ich Gemüse. Und daraus zaubere ich dann was. Je aufwändiger ein Rezept ist, desto besser. Dann versinke ich vor meinem Herd und werkele herum und es dauert nicht lange, dann geht es mir besser.

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