org oder com oder comorg oder was… ­čśë

Mein Standardspruch als Comput├Âse war immer, dass wir mit Computern all die Probleme l├Âsen w├╝rden, die wir ohne sie nicht h├Ątten. Da ist was dran ­čśë aber ganz ehrlich, ohne Computer w├Ąre doof. Dann h├Ątte ich n├Ąmlich nicht mal eben so mit meiner Schwester whatsappen k├Ânnen, die 3000 Meilen weit weg in ihrem Bett liegt und mir noch kurz Gute Nacht sagen wollte ­čśť

Tja, so ist es. Ich habe 1990 eine Programmiererausbildung gemacht, dann bin ich im Gebietsrechenzentrum K├Âln gelandet, gibt es das ├╝berhaupt noch? Dann war ich im Ministerium f├╝r die Gleichstellung von Frau und Mann, so hie├č das, kurz Frauenministerium, sollte man aber nicht sagen, haben aber alle gesagt ­čśë Und dann kam ich zu meinem Lieblingsarbeitsplatz, der Staatskanzlei NRW. Das war klasse, das Internet breitete sich gerade aus, die Computer wurden vernetzt, Windows f├╝r Workgroups… boah ist das lange her! Wer kann sich daran noch erinnern?

Windows 3.11, nein, das war kein Betriebssystem, auch wenn das alle dachten, es war lediglich eine f├╝r DOS entwickelte Benutzeroberfl├Ąche, mit der der ganze Kram von der Konsole weg endlich visuell wurde, also mit anklickbaren Elementen. Ich kam aus der Unix-Welt und Windows war f├╝r uns „Experten“ eine Beleidigung ­čśł

Naja, auch das ist lange her, Windows ist besser geworden, ich nutze es dennoch nicht, ich habe viele Jahre Linux genutzt und seit einigen Jahren arbeite ich mit Apple. Auf meine Mac’s lasse ich nix kommen, ich arbeite einfach gerne mit ihnen. Mein Wandersmann hat nur WinDosen, die sind mittlerweile wirklich nicht schlecht und in Sachen Sicherheit keine Katastrophen mehr, wie sie das fr├╝her waren, als Bill Gates die fatale Einsch├Ątzung verbreitete, dass das Internet keine Zukunft habe (und sein Betriebssystem darum nicht darauf vorbereitet war).

Als Administratorin hatte ich ein Hobby, alte Computer zerlegen ­čĄú damals wurden Computer ja noch gekauft und wenn sie aussortiert wurden, dann standen sie halt rum. Und so kam ich auf die Idee, doch mal hineinzuschauen, was da so alles drinne ist und was man damit machen kann…

… zuweilen kleine Kunstwerke und Festplatten lassen sich wunderbar als Taschenspiegel nutzen, sie gehen n├Ąmlich nicht kaputt. Also die Scheiben, die in den Festplatten sind ­čśť

├ťber die Jahre habe ich Dutzende Computer zerlegt, das Spezialwerkzeug habe ich heute noch, aber es gibt nix mehr zu zerlegen, die Kisten sind meist geleast und aus Sicherheitsgr├╝nden werden die Platten vernichtet. Und ich bin auch ├Ąlter geworden und habe den Spa├č am Zerlegen nicht mehr, das war mal, jetzt schaue ich mir nur noch gerne die Dinge an, die ich so gesammelt habe

Adminstratorin bin ich schon lange nicht mehr, die Pionierzeit war vorbei und der Job wurde mir irgendwann zu langweilig. Aber mit Computerproblemen schlage ich mich immer noch herum, diesmal mit wordpress.org und wordpress.com. Bisher waren alle meine Blogs auf wordpress.com, jetzt ist dieser hier auf wordpress.org, ich hoste also selber bzw. lasse hosten. Da geht viel mehr, was aber auch hei├čt, es ist komplizierter. Dieses Plugin arbeitet nicht mit jenem Plugin, aber bis man das mal raushat… Dr. Google muss helfen… und obendrauf dann noch Jetpack, mit dem ich mich derzeit herumschlage.

Die Kommentarfunktion ging nicht, ├╝ber zwei Wochen frickelte ich daran herum, bis ich im Netz die L├Âsung fand, jetzt endlich geht es. Hat aber gedauert. Und bis ich das Like-Button einbinden konnte… Nerven hat es mich gekostet und noch l├Ąnger gedauert. Und da ist er wieder, der Spruch: mit Computern l├Âsen wir all jene Probleme, die wir ohne sie nicht h├Ątten ­čśë

0

2 Gedanken zu “org oder com oder comorg oder was… ­čśë

  1. Ich bewundere Menschen die sich mit dem PC-Kram wirklich auskennen. Ich bekomme schon Schwei├čausbr├╝che wenn ich ein Programm installieren muss . . . ich bin ein echter DAU ­čśë

    LG
    Sue

ich freue mich ├╝ber Kommentare: