zu Hause

Die Schnecke hat ihr Häuschen immer dabei, sie ist immer und überall zu Hause. Und das Unwetter scheint sie gut überstanden zu haben. Bei uns war auch Starkregen, ein Nachbar hatte seine Zimmer im Souterrain voller Wasser, das beschauliche Bächlein, wo ich immer mit Askan spazieren gehe und was eigentlich nur so dahinplätschert, wurde zum reißenden Fluss, überschwemmte die Wiesen, zerstörte Teile der Straßendecke.

Jetzt scheint die Sonne und man könnte meinen, es sei nichts. Dann schalte ich den Fernseher ein und bin immer noch sprachlos. Mir fehlen die Worte. Wie fühlt es sich an, wenn man auf einmal kein zu Hause mehr hat? Wie kann man das aushalten?

Heute war ich beim Arzt, es ist alles ok, doch in der Welt da draußen, da ist irgendwie nichts mehr ok.

zu Hause
in Kettwig an der Ruhr

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